Fleisch-Hauer: DER FLEISCHHAUER [fleeschhouwer]

Rezenter Beleg aus Ginseldorf  
Gemeinde
Marburg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Fleisch-Hauer

Belegort

Belegtyp

rezent

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Fleisch

Zu ahd. fleisc, mhd. vleisch st.N. ‚Fleisch‘. Fleischbeil ist FormN nach dem Handwerksgerät des Metzgers, mhd. vleischbîhel st.N.

Hauer

Falsche amtliche Form für Hammer(s)loch.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Fleisch

Meist zu ahd. fleisc, mhd. vleisch st. N. ‚Fleisch‘. Eindeutig ist aber nur das Kompositum Fleischschirn (Bensheim, Darmstadt, Seligenstadt), das auf Verkaufsläden für Fleischwaren verweist. In Seligenstadt ist von einem FormN auszugehen. In Gräfenhausen und Pfungstadt liegt dagegen ein BesitzerN vor.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Fleisch-Hauer: DER FLEISCHHAUER (Ginseldorf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/278240_der-fleischhauer> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/278240