Zober-Weg: (am) Zoberwege
Beleg
Standard-Flurname
Zober-Weg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1451
Quelle
Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486. Bd. 1-4. Wiesbaden 1953/1954/1956/1957.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weg
Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weg
Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt, hier aber kaum dokumentiert wird. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.
Zober
Vermutlich eine mitteldt. Variante zu ahd. zwibar, zubar ‚Amphore, Krug, Gefäß mit zwei Tragegriffen‘, mhd. zûber, zuber, zwuber st. M. ‚Zuber‘. Es handelt sich dann um einen FormN.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Zober-Weg: (am) Zoberwege (Leeheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/273827_am-zoberwege> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/273827