Hainer-Feld: czogent uff daß Heney felt
Beleg
Standard-Flurname
Hainer-Feld
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1486
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).
Weitere Belege
- 1487: ane der henerfelt
Staatsarchiv Darmstadt, C 3, Nr. 70., fol. 23
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Feldwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Hainer
Die Namen beziehen sich auf Nachbarorte auf -hain, so in Freienseen auf Altenhain, in Weitershain auf Atzenhain (Vogelsberg-Kr.) oder auf Wege und andere Bezugspunkte zu Hain (s.d.).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Felderwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Hainer
Die FlN beziehen sich auf folgende ON im Kr. Darmstadt-Dieburg: Hahn (bei Pfungstadt), Hahn (Ortsteil von Wembach, Ober-Ramstadt) und Hähnlein (Alsbach-Hähnlein), sowie auf ON im Kr. Offenbach: Dreieichenhain, Götzenhain. In der Überlieferung dieser ON vermischen sich meist die Varianten Hahn und Hain. Unklar ist die Zugehörigkeit des Belegs aus Gras-Ellenbach, da hier kein Hain-ON in der Nähe ist.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hainer-Feld: czogent uff daß Heney felt (Leeheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/273529_czogent-uff-dass-heney-felt> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/273529