Schnepper-Feld: vom ganzen Schnepperfeld
Beleg
Standard-Flurname
Schnepper-Feld
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1771
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/6.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Feldwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Schnepper
Wahrscheinlich zu mhd. snappen sw. V. ‚schnappen; wanken, straucheln‘. Wenn der Name nicht lautnachahmend ist, bezeichnet er wohl eine strudelige Quelle.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Felderwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Schnepper
Der FlN leitet sich nicht von Schnepfe (s. d.) her, sondern von dem in mitteldt. Dialekten seit dem 15. Jh. verbreiteten Wort Schneppe F. in der hess. und pfälzisch belegten Bedeutung ‚äußerstes Ende, Rand, Spitze‘. Dem entspricht die Lage der Fluren in einer Ausbuchtung der Gemarkung Königstädten, eingeschnürt durch einen Einschnitt der Gemarkung Rüsselsheim.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schnepper-Feld: vom ganzen Schnepperfeld (Königstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/270758_vom-ganzen-schnepperfeld> (aufgerufen am 03.11.2026)
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