Nikolaus-Furt: die Nicolaus Pfert genent

Historischer Beleg aus Königstädten  
Landkreis
Groß-Gerau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Nikolaus-Furt

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1771

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/6.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Furt

Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann. In Mittelhessen hat Furt, wie schon im Mhd., durchweg mask. Genus.

Nikolaus

Zum PN und HeiligenN Nikolaus bzw. der Kurzform Nickel (s.d.). - In Mainzlat ist der FamN Niclais seit ca. 1500 bezeugt.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Furt

Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann.

Nikolaus

Zum PN und HeiligenN Nikolaus bzw. der Kurzform Nickel. Die Flurstücke sind in der Mehrzahl nach dem Namen ihrer Eigentümer benannt. Der Beleg aus Königstädten und Mörfelden erinnert an den ON Nikolauspforte. Die Siedlung gehört heute zu Groß-Gerau.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Nikolaus-Furt: die Nicolaus Pfert genent (Königstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/270698_die-nicolaus-pfert-genent> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/270698