Kelter-Weide: Auf die Keltersweiden
Beleg
Standard-Flurname
Kelter-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. · Anzeige im Hessischen Archivinformationssystem Arcinsys
Weitere Belege
- 1542: vnder kelters wyden
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 3/10., fol. 136
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kelter
Vermutlich meist zu ahd. kelter, kalcatura, mhd. kalter, kelter sw. st. F. ‚Trauben-, Obstpresse‘, einer Entlehnung aus lat. calcātūra. Die Namen erinnern an Orte, an denen gekeltert wurde. In Reisen steht dafür die Erweiterung Kelterei. Die Zugehörigkeit des Belegs aus Gadern ist unsicher. Hier kann ein FamN, ebenso wie in Zellhausen, vorliegen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kelter-Weide: Auf die Keltersweiden (Königstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/270590_auf-die-keltersweiden> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/270590