Gund-Höfe: einen Flut-oder Wassergraben von den g

Historischer Beleg aus Königstädten  
Landkreis
Groß-Gerau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Gund-Höfe

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1608

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, A 1, Mönchbruch.

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Gund

Nhd. Gunt, Gunte, Gunten ‚Höhlung, Hochtal‘ ist vermutlich verschliffen aus ahd. gumpito, mhd. gunbet st. N. ‚Vertiefung im Fluss, Teich, größere Lache‘ und entspricht Gump (s. d.). Zumindest in Nieder-Klingen ist aber nicht auszuschließen, dass die Belege ursprünglich oder als Folge einer Umdeutung zu mhd. kunder, kunter st. N. ‚Tier‘ gehören1.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gund-Höfe: einen Flut-oder Wassergraben von den g (Königstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/270546_einen-flut-oder-wassergraben-von-den-g> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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