Nass-Länge: IN DER UNTEREN, OBEREN NASSEN LAENGE
Weitere Belege
- ca. 1760: in der Nassenleng
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Somborn, B 3., pag. 16
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Länge
Zu ahd. langî, lengî, mhd. lenge st. sw. F., frühnhd. leng ‚Länge‘, einer Substantivbildung zu lang. Der FlN weist auf die langgestreckte Form eines Flurstückes hin. Mitunter hat Umdeutung aus -land - bedingt durch die Gutturalisierung /-nd/ > /ng/- stattgefunden, so in Langgöns.
Lange
Substantivbildung zum Adjektiv lang (s.d.).
Nass
Zum Adjektiv ahd. naz, mhd. naz ‚feucht, nass‘. Namengebend war nasses, morastiges Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Länge
Zu ahd. langî, lengî, mhd. lenge st. sw. F., fnhd. leng ‚Länge‘, einer Substantivbildung zu lang. Der FlN weist auf die lang gestreckte Form eines Flurstücks hin, vereinzelt liegt ihm vielleicht auch ein nicht genau bestimmbares Feldmaß zu Grunde
Nass
Zum Adjektiv ahd. naz, mhd. naʒ ‚feucht, nass‘. Namengebend war nasses, morastiges Gelände.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Länge
Karte 55
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Nass-Länge: IN DER UNTEREN, OBEREN NASSEN LAENGE (Somborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/2696_in-der-unteren-oberen-nassen-laenge> (aufgerufen am 28.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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