Kaufensteins-Wiese: genant die kauffensteins wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Kaufensteins-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1469
Quelle
Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Klöster und Bürger zu Frankfurt.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kaufensteins-Wiese: genant die kauffensteins wiesen (Somborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/2635_genant-die-kauffensteins-wiesen> (aufgerufen am 28.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/2635