Block-Wiese: die blockewiese

Historischer Beleg aus Stadtallendorf  
Gemeinde
Stadtallendorf
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Block-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Flurbuch Nr. B 782, 1814

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Block

Der GT des Belegs gehört zu ahd. bloh, bloc, mhd. bloch, bloc ‚Block‘. Es ist unklar, ob die niederdt. Bedeutung ‚Ackerstück‘ in Hessen bekannt war: Der Beleg spricht dafür.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Block-Wiese: die blockewiese (Stadtallendorf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/260627_die-blockewiese> (aufgerufen am 16.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/260627