Geiß-Spitze: dem Heßen Darmstädtischen Herrs
Beleg
Standard-Flurname
Geiß-Spitze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1783
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).
Weitere Belege
- 1783: an der Geispitzen
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Geiß
Zu ahd. mhd. geiz st. F. ‚Ziege‘. Die FlN erinnern an bevorzugte Weideplätze der Ziegen. - Häufig begegnet die monophthongierte Form /ga:s/, oft erweitert durch ein unorganisches /t/ am Wortende. Durch den /-er/-Plural kommt es mitunter zu Umdeutungen wie im Geisterköppel in Königsberg.
Spitze
Substantivierung zum Adj. spitz, ahd. spizza, spitza, mhd. spitze st. sw. F., spitz st. M. ‚Spitze‘; nach der Form.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Geiß
Karte 45
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geiß-Spitze: dem Heßen Darmstädtischen Herrs (Kelsterbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/259843_dem-hessen-darmstaedtischen-herrs> (aufgerufen am 16.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/259843