Geiß-Spitze: dem Heßen Darmstädtischen Herrs

Historischer Beleg aus Kelsterbach  
Gemeinde
Kelsterbach
Landkreis
Groß-Gerau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Geiß-Spitze

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1783

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).

Weitere Belege

  • 1783: an der Geispitzen
    Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Geiß

Zu ahd. mhd. geiz st. F. ‚Ziege‘. Die FlN erinnern an bevorzugte Weideplätze der Ziegen. - Häufig begegnet die monophthongierte Form /ga:s/, oft erweitert durch ein unorganisches /t/ am Wortende. Durch den /-er/-Plural kommt es mitunter zu Umdeutungen wie im Geisterköppel in Königsberg.

Spitze

Substantivierung zum Adj. spitz, ahd. spizza, spitza, mhd. spitze st. sw. F., spitz st. M. ‚Spitze‘; nach der Form.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Geiß

Karte 45

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Geiß-Spitze: dem Heßen Darmstädtischen Herrs (Kelsterbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/259843_dem-hessen-darmstaedtischen-herrs> (aufgerufen am 16.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/259843