Hatz-Pfad: an dem Hatzinpade
Beleg
Standard-Flurname
Hatz-Pfad
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1331
Quelle
Jost, Wilhelm: Der Deutsche Orden im Rhein-Main-Gau. Gießen 1941.
Weitere Belege
- 14. Jahrhundert: in campo dicto an dem Hatzenphade
Jost, Wilhelm: Der Deutsche Orden im Rhein-Main-Gau. Gießen 1941., S. 213
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M.N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. patos ‚Weg‘ ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hatz
Zum PN Hatz, Hotz oder in Zusammenhang mit mhd. haz st. M., nhd. Hatz ‚Hetze, Jagd‘: die so benannten Flurstücke spielten vielleicht bei Hetzjagden eine Rolle.
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M. N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. pátos ‚Weg‘ ist. Neben der standardsprachlichen Form mit anlautendem /pf/ aus /p/ stehen in der Mundart die Varianten /poːd/ und /peːd/. Die Belege aus FGesäß können daher als Diminutivformen hier angeschlossen werden.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hatz-Pfad: an dem Hatzinpade (Somborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/2586_an-dem-hatzinpade> (aufgerufen am 28.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/2586