Nonne: gefor den nunnen off dem heilgen berge

Historischer Beleg aus Goddelau  
Gemeinde
Riedstadt
Landkreis
Groß-Gerau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Nonne

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1394

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Nonne

Zu ahd. nunna, mhd. nunne, nonne, sw. F. ‚Nonne‘, einer Entlehnung aus spätlat. nonna ‚ehrwürdige Mutter, Klosterfrau‘. Der Name weist auf Besitz von Nonnenklöstern hin.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Nonne

Zu ahd. nunna, mhd. nunne, nonne sw. F. ‚Nonne‘, einer Entlehnung aus spätlat. nonna ‚ehrwürdige Mutter, Klosterfrau‘. Zumeist handelt es sich um Besitz von Nonnenklöstern, etwa die Nonnen-Wieße in Lampertheim zum Ricardi-Convent in Worms1, der Nonnen Rhein in Lampertheim bzw. Lorsch zum Kloster zum Hane in Lorsch2 oder das Nonnen Gut in Pfungstadt zum Kloster Heiligenberg3.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Nonne: gefor den nunnen off dem heilgen berge (Goddelau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/250791_gefor-den-nunnen-off-dem-heilgen-berge> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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