Kannengießer-Wiese: in der Kannengiessers wiessen
Beleg
Standard-Flurname
Kannengießer-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1605
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 1, Hofheim Hospital.
Weitere Belege
- DIE, AUF DIE KANNENGIESSERWIESEN
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Die Kannegieserwies
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kannengießer
Zum FamN Kannengießer bzw. der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung mhd. kandelgiezer, kannelgiezer st. M. ‚Zinngießer‘. In Offenbach am Main wurde der GT im 19. Jh. in Anlehnung an Ruhe aus Rute umgedeutet.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kannengießer-Wiese: in der Kannengiessers wiessen (Goddelau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/250722_in-der-kannengiessers-wiessen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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