Erfelden-Gescheid: (am Erfeldener)gescheide
Beleg
Standard-Flurname
Erfelden-Gescheid
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1441
Quelle
Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486. Bd. 1-4. Wiesbaden 1953/1954/1956/1957.
Weitere Belege
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gescheid
Gescheid, ahd. gisceid ‚Bescheid, Bewandtnis; Grenze, Abschnitt; Scheidung‘, mhd. gescheide st. N. ‚Grenze‘, ist eine Substantivbildung zum starken Verb ahd. gisceidan, mhd. gescheiden ‚scheiden, trennen‘. Es steht neben dem häufigeren Simplex Scheid und kann wie dieses in FlN die Bedeutung ‚Wasserscheide, (die Landschaft gliedernder) Höhenrücken‘ oder ‚Grenze‘ tragen. So erinnert der Name in Lampertheim/ Lorsch an die Landesgrenze zwischen Kurmainz und dem Bistum Worms, die zugleich auch Gemarkungsgrenze zwischen Lampertheim und Lorsch-Seehof war
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Erfelden-Gescheid: (am Erfeldener)gescheide (Goddelau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/250612_am-erfeldener-gescheide> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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