Lelles-Wiese: Jn der lelles wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Lelles-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
ca. 1620
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 399.
Weitere Belege
- um 1600: Jn der lelleswiesen [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 400., fol. 26 - ca. 1620: Jen der lelles wiesen
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 399., fol. 129'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lelles-Wiese: Jn der lelles wiesen (Bad Soden-Salmünster)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/2340_jn-der-lelles-wiesen> (aufgerufen am 24.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/2340