Krug-Wiese: die Krugwiesen

Historischer Beleg aus Bad Soden-Salmünster  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Krug-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

ca. 1620

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 399.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Krug

Wohl meist zum FamN Krug, der im Raum auch historisch bezeugt ist; in Langsdorf Hans Krug.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Krug

Wohl meist zum FamN Krug. In Gundernhausen und Groß-Zimmern kann ein FormN vorliegen. Er stellt sich dann zu ahd. kruag, mhd. kruoc st. M. ‚Krug‘.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Krug-Wiese: die Krugwiesen (Bad Soden-Salmünster)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/2325_die-krugwiesen> (aufgerufen am 03.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/2325