Krug-Wiese: die Krugwiesen
Beleg
Standard-Flurname
Krug-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
ca. 1620
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 399.
Weitere Belege
- um 1600: Die Krugwiesen [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 400., fol. 23'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krug
Wohl meist zum FamN Krug, der im Raum auch historisch bezeugt ist; in Langsdorf Hans Krug.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krug
Wohl meist zum FamN Krug. In Gundernhausen und Groß-Zimmern kann ein FormN vorliegen. Er stellt sich dann zu ahd. kruag, mhd. kruoc st. M. ‚Krug‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krug-Wiese: die Krugwiesen (Bad Soden-Salmünster)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/2325_die-krugwiesen> (aufgerufen am 03.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/2325