Abtei-Bruch: DER ABTEIBRUCH
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st.N.M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Abtei
Zu ahd. abbateia, mhd. aptei st. F. ‚Abtei‘, einer Entlehnung aus mittellat. abbātia. Als FlN ist Abtei hier auf das Kloster Seligenstadt und dessen Besitz bezogen, so der Wald der geheiszen ist die Aptie in Babenhausen. Der rezente Beleg in Eppertshausen bezeichnet ursprünglich dasselbe Waldstück, das der Abt von Seligenstadt 1356 verkauft hat
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st. N. M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund. Einzelne Belege zeigen Ausfall des Reibelauts /x/ in der Namenfuge und Senkung von /u/ > /o/.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Abtei-Bruch: DER ABTEIBRUCH (Altenhasungen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/226580_der-abteibruch> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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