Schenk-Grabe: DER SCHENKGRABEN
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schenk
Aus dem Hofamt des Mundschenken, ahd. skenco, mhd. schenke sw. M., hat sich der adlige GeschlechtsN, aber auch der bürgerliche FamN entwickelt. Die Namen beziehen sich in der Regel auf Besitz der Schenk zu Schweinsberg. Stark flektierende BT (Schenks-) gehen hingegen auf den im Raum auch historisch belegten FamN Schen(c)k(e) zurück.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Schenk
Aus dem Hofamt des Mundschenken, ahd. skenco, mhd. schenke sw. M., hat sich der adlige GeschlechtsN, aber auch der bürgerliche FamN entwickelt. Die Namen beziehen sich in der Regel auf Besitz der Schenken zu Erbach, des Erbacher Grafenhauses, das in ganz Südhessen begütert war. Stark flektierende BT (Schenks-) und Einzelfälle (Unter-Hambach) gehen hingegen auf den FamN als BesitzerN zurück.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schenk-Grabe: DER SCHENKGRABEN (Müsenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/215447_der-schenkgraben> (aufgerufen am 04.07.2026)
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