Leimen-Kaut-Grabe: auf dem leimen kauts graben

Historischer Beleg aus Mecklar  
Gemeinde
Ludwigsau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Beleg

Standard-Flurname

Leimen-Kaut-Grabe

Belegort

Belegtyp

historisch

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1785

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch

Leimen

Zu ahd. leim, leimo, mhd. leim st. M., leime sw. M.‚Lehm‘. Die FlN beziehen sich in den allermeisten Fällen auf Orte, an denen man den Lehm abbaute, der beim Hausbau zum Füllen des Fachwerks und zum Backofenbau verwendet wurde (Leimkaute, -grube). Manchmal war die Bodenbeschaffenheit namengebendes Motiv. - Meistens liegt im Untersuchungsraum die schwach flektierende Variante vor; einige Belege deuten auf eine Variante mit /au-/-Diphthong hin.

Südhessisches Flurnamenbuch

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Hessischer Flurnamenatlas

Leimen

Karte 104

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Leimen-Kaut-Grabe: auf dem leimen kauts graben (Mecklar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/214482_auf-dem-leimen-kauts-graben> (aufgerufen am 29.11.2025)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/214482