Schwalbe-Schwanz: SCHWALBENSCHWANZ [offen schwolwenschwanz]
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) (s.d.). Gewöhnlich aber nach dem Vorkommen der Haus- oder Uferschwalbe (Hirundo rustica, Delichon urbica, Riparia riparia) oder als FormN nach der Form des Schwalbenschwanzes (s. Zahl).
Schwanz
Zu mhd. swanz st. M. ‚Schwanz‘. Es handelt sich um einen FormN: ‚Grundstück in der Form eines Hammelschwanzes.‘
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schwalbe
Zu Grunde liegt ahd. swalewa, mhd. swalwe, swalbe sw. F. ‚Schwalbe‘ bzw. in Einzelfällen der davon abgeleitete FamN Schwalb(e) u. ä., so in Lorsch
Schwanz
Zu mhd. swanz st. M. ‚Schwanz‘. Es handelt sich um einen FormN, der sich auf die schwanzartige Wegführung bezieht.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Schwanz
Karte 66
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schwalbe-Schwanz: SCHWALBENSCHWANZ (Lispenhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/213707_schwalbenschwanz> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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