Sieben-Sattel: DIE SIEBEN SATTELN
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sattel
Zum PN Hans Sattel.
Sieben
Die Namen enthalten das Zahlwort sieben, ahd. sibun, mhd. siben; in FlN vielleicht manchmal in der allgemeinen Bedeutung ‚mehrere‘. In Großen-Linden sind die Äcker tatsächlich sieben Schritt breit (Schulte). Bei dem Beleg Sieben Bäume in Bellersheim ist auch ein später unverstandener Zusammenhang mit dem Sebenbaum möglich.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sattel
Zu ahd. satul, satil, mhd. satel st. M. ‚Sattel‘; wohl nach der Form des Steins.
Sieben
Die Namen enthalten das Zahlwort sieben, ahd. sibun, mhd. siben; in FlN vielleicht manchmal in der allgemeinen Bedeutung ‚mehrere‘. Der mündliche Beleg aus Ober-Laudenbach kann sich auch auf einen Sefenbusch beziehen. Die Zugehörigkeit des Belegs aus Dietzenbach ist (auch wegen des Numerus) unsicher: Der Name kann auch zum FamN Seip (s. d.) gehören. Die ursprüngliche Bedeutung des FlN Siebenbürgen (Nieder-Roden) ist unklar.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sieben-Sattel: DIE SIEBEN SATTELN (Kleinensee)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/212218_die-sieben-satteln> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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