Räuber-Wiese: IN DEN RAEUBERSWIESEN
Weitere Belege
- in den reuters wiesen
Staatsarchiv Marburg, Flurbuch und Fluraufnahme, 1770
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Räuber
Zum FamN Räuber oder zum ihm zu Grunde liegenden Appellativ ahd. roubâre, mhd. roubære, rouber st. M. ‚Räuber‘; in Dreieichenhain nach dem Edelknecht Reuber von Dornberg
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Räuber-Wiese: IN DEN RAEUBERSWIESEN (Kathus)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/211271_in-den-raeuberswiesen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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