Kroh-Ling: Kroh-Ling [ɒm kraehling]
Weitere Belege
- am grohling
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Hatterode B 6
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kroh
Meist zu ahd. kraia, kra, krâ, mhd. krâ, krâ, kreie, krowe, kro, krâhe, krêg st. sw. F. ‚(Saat-)Krähe‘. Die Namen beziehen sich meist auf das auffällige Vorkommen von Saatkrähen, die in Kolonien auf Bäumen nisten, mitunter als FormN auf Körperteile wie Krohzahl. - Vermengung mit grau (s.d.) ist leicht möglich, da es dialektal als /gro:/ mit /kro:/ ‚Krähe‘ lautlich zusammenfällt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ling
Der in zwei benachbarten Gemarkungen auftretende Name gehört in Anbetracht des ältesten Belegs vermutlich als Nebenform mit gehobenem Stammvokal zu Länge (s. d.). Sonst kommt Ling auch als gutturalisierte Variante von Linde vor.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kroh-Ling: Kroh-Ling (Hatterode)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/208566_kroh-ling> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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