Kälber-Hute-Weide: AUF DER KAELBERHUTWEIDE [uff dr kaelberhottwei]
Weitere Belege
- auf der kaelber hudweyde
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Harnrode B 4
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hute
Zu ahd. huota ‚Wache‘, mhd. huote, huot st. F., frühnhd. hut ‚Schaden verhindernde Aufsicht und Vorsicht, Bewachung, Behütung, Schutz‘. In FlN bezieht sich Hute in erster Linie auf Weideplätze, wo das Vieh gehütet wurde, aber auch auf das gehütete Vieh selbst.
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Hute
Karte 36
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kälber-Hute-Weide: AUF DER KAELBERHUTWEIDE (Harnrode)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/208157_auf-der-kaelberhutweide> (aufgerufen am 16.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/208157