Kappel-Hute-Weide: Kappel-Hute-Weide
Weitere Belege
- die kappels hudweyde
Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1757
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hute
Zu ahd. huota ‚Wache‘, mhd. huote, huot st. F., frühnhd. hut ‚Schaden verhindernde Aufsicht und Vorsicht, Bewachung, Behütung, Schutz‘. In FlN bezieht sich Hute in erster Linie auf Weideplätze, wo das Vieh gehütet wurde, aber auch auf das gehütete Vieh selbst.
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kappel
Zum FamN Kappel. Der Name ist zuerst 1548 in Jugenheim a. d. Bergstraße nachgewiesen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Hute
Karte 36
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kappel-Hute-Weide: Kappel-Hute-Weide (Frielingen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/206862_kappel-hute-weide> (aufgerufen am 08.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/206862