Vier-Sattel: uf den vier satteln
Beleg
Standard-Flurname
Vier-Sattel
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1750
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sattel
Zum PN Hans Sattel.
Vier
Zum Zahlwort ahd. fior, mhd. vier ‚vier‘ als Mengenangabe.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sattel
Zu ahd. satul, satil, mhd. satel st. M. ‚Sattel‘; wohl nach der Form des Steins.
Vier
Zum Zahlwort ahd. fior, mhd. vier ‚vier‘. Während vier in den meisten Fällen, wie etwa in Vier Morgen, Vier Abteilungen, aber auch in Viermärker ‚Grenzstein, an dem vier Gemarkungen aneinander grenzen‘, reine Mengenangabe ist, besitzt das Zahlwort in Vierdörfer ‚zu einer Einheit zusammengefasste Gruppe von vier Dörfern‘, Vierherren und Viermänner ‚aus vier Männern bestehende Verwaltungs- und Aufsichtsbehörde‘ darüberhinaus den Status eines Rechtswortes
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Vier-Sattel: uf den vier satteln (Friedlos)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/206708_uf-den-vier-satteln> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/206708