Drei-Spitze-Sattel: von drei spitzen satteln
Beleg
Standard-Flurname
Drei-Spitze-Sattel
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1750
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Drei
Zu ahd. t(h)rî, mhd. drî ‚drei‘. Teils handelt es sich um Quantitätsbezeichnungen wie drei Morgen oder auch drei Köppel für drei Hünengräber im Krofdorfer Forst (Leib), teils um Grenzmarkierungen wie den Dreiherrenstein im Krofdorfer Forst (Leib), teils um Formbezeichnungen wie die weit verbreitete Dreispitz(e) ‚dreieckige Landstücke‘. - Bei den drei blauen Enten oder der Dreipfeife ist das Benennungsmotiv unklar.
Sattel
Zum PN Hans Sattel.
Spitze
Substantivierung zum Adj. spitz, ahd. spizza, spitza, mhd. spitze st. sw. F., spitz st. M. ‚Spitze‘; nach der Form.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Drei
Zu ahd. t(h)rî, mhd. drî ‚drei‘. Teils handelt es sich, wie bei drei Morgen, um reine Quantitätsbezeichnungen, teils aber auch um Grenzmarkierungen, so bei Dreimärker und Dreiherrenstein in Langen, Neu-Isenburg und Offenbach am Main. Auch die Belege aus Klein-Krotzenburg sind vermutlich so zu deuten.
Sattel
Zu ahd. satul, satil, mhd. satel st. M. ‚Sattel‘; wohl nach der Form des Steins.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Drei-Spitze-Sattel: von drei spitzen satteln (Friedlos)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/206530_von-drei-spitzen-satteln> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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