Gabel-Birn-Baum: beym gabellbiernbaum
Beleg
Standard-Flurname
Gabel-Birn-Baum
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1739
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Gabel
Zu ahd. gabala, mhd. gabele, gabel st. sw. F. ‚Gabel‘. Namengebend war die gabelartige Form des Flurstücks oder eine Weggabelung.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Gabel
Zu ahd. gabala, mhd. gabele, gabel st. sw. F. ‚Gabel‘. Namengebend war die gabelartige Form des Flurstücks oder eine Weggabelung.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gabel-Birn-Baum: beym gabellbiernbaum (Bengendorf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/204171_beym-gabellbiernbaum> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/204171