Kiel-Wiese: DIE KIELWIESE
Weitere Belege
- die kiehls wiese
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Asbach Kreis Hersfeld B 5
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kiel
Wohl zu mhd. kil st. M. ‚Federkiel‘ als FormN.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kiel
Wegen des mhd. vorauszusetzenden Kurzvokals zu mhd. kil st. M. ‚Federkiel‘ oder mhd. kil st. M. ‚Lauchzwiebel, Lauchpflanze‘. In Südhessen ist von mhd. kil ‚Federkiel‘ auszugehen, sodass es sich wohl um einen FormN handelt.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kiel-Wiese: DIE KIELWIESE (Asbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/202897_die-kielwiese> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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