Neustadt-Tor: am Neustadter Thore
Beleg
Standard-Flurname
Neustadt-Tor
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1804
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5.
Weitere Belege
- 1781: vor dem Neustädter Thor [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 116 - 19. Jahrhundert: Ober dem Neustädter Thor
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Neustadt
Beide Belegreihen in Gießen und Grünberg beziehen sich auf den städtischen Ausbau im späten Mittelalter.
Tor
Zu ahd. mhd. tor st.N., ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tor
Zu ahd. mhd. tor st. N. ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen meist auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang bzw. einer Stadt- oder Schlossbefestigung hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Neustadt-Tor: am Neustadter Thore (Sandbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/201573_am-neustadter-thore> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/201573