Laute-Äcker: in den Lautenäcker
Beleg
Standard-Flurname
Laute-Äcker
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1816
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, E 14, B, Nr. 115/9.
Weitere Belege
- 1779: den lauter acker genannt [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 89 - 19. Jahrhundert: In den Lautenäckern
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Laute
Wohl zu mhd. lûte sw. F. ‚Laute, Gitarre‘, motiviert durch die an das Musikinstrument erinnernde Umrissform des Flurstücks.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Laute
Ein Teil der Namen kann auf mhd. lûte sw. F. ‚Laute, Gitarre‘ zurückgeführt werden und ist dann durch die an das Musikinstrument erinnernde Umrissform eines Flurstücks motiviert (Hessenaue/Trebur, Groß-Rohrheim?). Es kann auch der PN Laut, Lauten zu Grunde liegen (Hochstädten?). Der Name in Bickenbach ist aus dem im 15. Jh. belegten Hof- oder DorfN Loart entstanden
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Laute-Äcker: in den Lautenäcker (Sandbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/201537_in-den-lautenaecker> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/201537