Höchst-Haag: am Höchster hage
Beleg
Standard-Flurname
Höchst-Haag
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1804
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5.
Weitere Belege
- AM HOECHSTER HAAG
- 1772: unter dem höchster haag [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 25' - 19. Jahrhundert: Im, Am Höchster Haag
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - 1808: am höchster haag [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5., S. 218
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haag
Zu ahd. hag, hac ‚Wall, Umzäunung, eingefriedetes Land‘, mhd. hac st. M.N. ‚Dorngesträuch, Gebüsch; Einfriedung eines Ortes; umfriedeter Wald‘, frühnhd. hag ‚Hecke, Gebüsch‘. Die Namen beziehen sich auf Hecken und eingehegte Flurstücke, mitunter auch auf die Dorfumwehrung wie in Wieseck (Knauß).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haag
Zu ahd. hag, hac ‚Wall, Umzäunung, eingefriedetes Land‘, mhd. hac st. M. N. ‚Dorngesträuch, Gebüsch; Einfriedgung eines Ortes; umfriedeter Wald‘, fnhd. hag ‚Hecke, Gebüsch‘. Die Namen beziehen sich auf Hecken und eingehegte Flurstücke. Der Auslaut /g/ wird verschiedentlich zu /'/ spirantisiert, einige Male auch zu /k/ verhärtet, der Vokal manchmal zu /oː/ gehoben. Überschneidungen mit Hauk, Hege und Hoch sind deshalb leicht möglich.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Haag
Karte 72
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Höchst-Haag: am Höchster hage (Sandbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/201510_am-hoechster-hage> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/201510