Selig-Angewann: hinter der Selig Angewann

Historischer Beleg aus Strinz-Trinitatis  
Gemeinde
Hünstetten
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Selig-Angewann

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1784

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Strinz-Trinitatis Nr. 511-6.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Angewann

Bedeutungsgleich mit Anwender (s.d.).

Selig

Der mündliche Beleg ist vermutlich zu Sal, Sel ‚Salweide‘ (Salix caprea) zu stellen und weist dann Umlaut und Hebung zu /i/ auf. Denkbar ist auch ein Zusammenhang mit mhd. sêle st. sw. F. ‚Seele‘ bzw. dem Adj. mhd. saelic, saelec ‚selig, glückbringend, heilsam‘.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Angewann

Karte 8

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Selig-Angewann: hinter der Selig Angewann (Strinz-Trinitatis)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/195281_hinter-der-selig-angewann> (aufgerufen am 04.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/195281