Selig-Angewann: hinter der Selig Angewann
Historischer Beleg aus Strinz-Trinitatis
Gemeinde
Hünstetten Landkreis
Rheingau-Taunus-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Selig-Angewann
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1784
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Strinz-Trinitatis Nr. 511-6.
Weitere Belege
- IN DER SELIGEN ANGEWANN
- 1784: in der Selig Angewann [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Strinz-Trinitatis Nr. 511-6.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Angewann
Bedeutungsgleich mit Anwender (s.d.).
Selig
Der mündliche Beleg ist vermutlich zu Sal, Sel ‚Salweide‘ (Salix caprea) zu stellen und weist dann Umlaut und Hebung zu /i/ auf. Denkbar ist auch ein Zusammenhang mit mhd. sêle st. sw. F. ‚Seele‘ bzw. dem Adj. mhd. saelic, saelec ‚selig, glückbringend, heilsam‘.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Angewann
Karte 8
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Selig-Angewann: hinter der Selig Angewann (Strinz-Trinitatis)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/195281_hinter-der-selig-angewann> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/195281