Mal: auf Mahell
Beleg
Standard-Flurname
Mal
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1784
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Strinz-Trinitatis Nr. 511-6.
Weitere Belege
- AUF MAHELL
- 1719: auff Mahel [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 14, Akten Nr. 671 II., pag. 108
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mal
Zu ahd. mahal, mhd. mahel st.N. ‚Gericht, Gerichtsstätte‘. Die Namen erinnern dann an alte Gerichtsorte, die vielfach auf Anhöhen angelegt wurden. Häufiger aber gehen die Namen auf mhd. mâl st.N zurück und bezeichnen dann ein ‚Grenzzeichen‘ (wie Mahlbaum) oder beziehen sich allgemein auf ein ‚Zeichen, Merkmal‘, auch als Erinnerungsstätte (wie Totmal). Die Malen-Namen gehen wegen der Flexion eher auf den PN Malo zurück.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mal: auf Mahell (Strinz-Trinitatis)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/195220_auf-mahell> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/195220