Hor-Wiede: DIE UNTERE, OBERE HORWIEDE [di ɔbə ,hʊə'viːdə]
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hor
Zu ahd. hor(o), mhd. hor st. N. ‚feuchte Erde, Schlamm, Kot, Schmutz‘. Die FlN beziehen sich auf feuchtes, sumpfiges Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hor
Zu ahd. hor(o), mhd. hor st. N. ‚feuchte Erde, Schlamm, Kot, Schmutz‘. Die FlN beziehen sich auf feuchtes, sumpfiges Gelände. Da in der Mundart /ɑː/ > /oː/ wird, kann vereinzelt auch eine dialektale Form von Haar ‚Flachs‘ vorliegen (so wohl in Traisa). In Brandau, Groß-Rohrheim und Kirch-Brombach kommen die umgelauteten Formen Hörr-, Höhr-, Hör- vor. Die Zugehörigkeit der Belege aus Nieder-Modau ist nicht sicher.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Hor
Karte 27
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hor-Wiede: DIE UNTERE, OBERE HORWIEDE (Rex)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/185884_die-untere-obere-horwiede> (aufgerufen am 27.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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