Tiefe-Loch: im tiefen loch
Beleg
Standard-Flurname
Tiefe-Loch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1767
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2.
Weitere Belege
- IM TIEFE LOCH
- 19. Jahrhundert: Im Tiefeloch
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - 1806: im tiefen Loch [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5., S. 147
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Loch
Wohl meist zu ahd. loh, loch ‚Loch, Öffnung, Hähle‘, mhd. loch st.N. ‚Gefängnis, Versteck, Höhle, Loch, Öffnung‘. In FlN bezieht sich Loch auf alle Arten von Geländevertiefungen, von der sanften Mulde bis zum steilen Taleinschnitt. Vermengungen bestehen mit anderen Namen, vor allem mit Loh und Lache 2 (s.d.).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Loch
Wohl meist zu ahd. loh, loch ‚Loch, Öffnung, Höhle‘, mhd. loch st. N. ‚Gefängnis, Versteck, Höhle, Loch, Öffnung‘. In FlN bezieht sich Loch auf alle Arten von Geländevertiefungen, von der sanften Mulde bis zum steilen Taleinschnitt. Allerdings ist mit einer größeren Zahl von Überschneidungen mit anderen Namen zu rechnen: Lache
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Loch
Karte 123
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Tiefe-Loch: im tiefen loch (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/172121_im-tiefen-loch> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/172121