Schock-Mann-Grabe: am Schockmannsgraben
Beleg
Standard-Flurname
Schock-Mann-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1804
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5.
Weitere Belege
- AM SCHOCKMANNSGRABEN
- 19. Jahrhundert: Am Schockmannsgraben
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mann
Die FlN mit dem GT Mann beziehen sich nach dem Kompositionstyp allesamt auf Mann ‚homo‘, ahd. mhd. man und bilden insgesamt meist EreignisN.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Mann
Ob einzelne Formen im BT zu ahd. mhd. man st. M. ‚Mensch, Mann‘ zu stellen sind, ist unsicher, da auch der FamN sowie Vermengung mit Mond, Mohn in Betracht kommen.
Schock
Die Namen sind nicht sicher zu deuten. Während die Schockwiese am ehesten zu Schuh (s. d.) zu stellen ist, scheint in Mittershausen nach der Syntax des Belegs von 1613 ein movierter PN vorzuliegen: im Sinne von ‚Rodung einer Frau namens Schock‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schock-Mann-Grabe: am Schockmannsgraben (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/172085_am-schockmannsgraben> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/172085