Riedel-Berg: im Rüdelberg
Beleg
Standard-Flurname
Riedel-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1785
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2.
Weitere Belege
- UNTERM RIEDELBERG
- 19. Jahrhundert: Unterm Riedelberg
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - 1805: ohnweit dem Riedelberg [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5., S. 87
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Riedel
Wenn nicht unmittelbar aus mhd. riet st. N. ‚Reute, Rodung‘ mit el-Suffix als Verkleinerungsform gebildet, dann als lautliche Variante zu Rödel, einem auf gleiche Weise abgeleiteten Diminutiv von Rod ‚gerodetes Landstück‘ (s. d.). Daneben allenfalls vereinzelt als Verkleinerungsform zu Ried ‚Schilfrohr, Sumpfgras, feuchter Wiesengrund‘. In der Mundart erscheint Riedel oft zu Rill kontrahiert, in einigen amtlichen Schreibungen zu Rittel verschärft.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Riedel-Berg: im Rüdelberg (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/172044_im-ruedelberg> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/172044