Kiel-Berg: im kielberg
Beleg
Standard-Flurname
Kiel-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1804
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Kiel
Wohl zu mhd. kil st. M. ‚Federkiel‘ als FormN.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Kiel
Wegen des mhd. vorauszusetzenden Kurzvokals zu mhd. kil st. M. ‚Federkiel‘ oder mhd. kil st. M. ‚Lauchzwiebel, Lauchpflanze‘. In Südhessen ist von mhd. kil ‚Federkiel‘ auszugehen, sodass es sich wohl um einen FormN handelt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kiel-Berg: im kielberg (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/171954_im-kielberg> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/171954