Amboss-Wiese: seine so genannte Ambas wießen
Beleg
Standard-Flurname
Amboss-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1770
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2.
Weitere Belege
- 1767: ohn weit der so genannten Amboß wi [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 4
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Amboss
Amboss, ahd. anabôz, mhd. anebôʒ st. M. ist gebildet aus der Präposition an und der Ableitung eines Verbs mit der Bedeutung ‚schlagen‘, das in ahd. bozen erhalten ist. Das Motiv liegt in der Form des Geländes oder der Flur.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Amboss-Wiese: seine so genannte Ambas wießen (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/171806_seine-so-genannte-ambas-wiessen> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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