Tiefe-Wiese: genant die tieffe wiese
Beleg
Standard-Flurname
Tiefe-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1580
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Vadenrod.
Weitere Belege
- 1574: ann der dieffen wiesenn [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 113/2., fol. 923 - 1574: gnandt die dieffe wiese [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 113/2., fol. 914 - 1585: genand die Tieffe wiese [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Vadenrod. - 1594: gnant die Diffe wieß [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Vadenrod. - 1720: die Tieffe wiese genandt [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 247/3., fol. 654 - 1720: in der Tieffenwieß [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 247/3., fol. 541'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Tiefe-Wiese: genant die tieffe wiese (Vadenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/166634_genant-die-tieffe-wiese> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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