Stumpf: an den Stümpfen
Beleg
Standard-Flurname
Stumpf
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1720
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 247/3.
Weitere Belege
- AN DEN STUEMPFEN
- 1569: ann Stumpffenn [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 112/1., fol. 75 - 1574: ann Stumpffenn [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 113/2., fol. 895'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stumpf
Die Vorkommen gehen auf ahd. stumpf st. M., mhd. stumpf, stumpfe st. sw. M.‚Stumpf, Stummel, Baumstumpf‘ bzw. das dazugehörige Adjektiv mhd. stumpf ‚verstümmelt, abgestutzt, stumpf‘ zurück. In den FlN Stumpf, Stümpf bzw. Stümpfen, die zugleich die starke und schwache Flexion des Wortes widerspiegeln, herrscht die Bedeutung ‚Baumstumpf‘ vor. Sie ist in den meisten Fällen namengebendes Motiv: Baumstümpfe entstanden beim ‚Stümpfen‘ der Bäume, d. h. dem Abschneiden in einer bestimmten Höhe. Auch ein Stumpfacker ist ein verkürzter Acker.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stumpf: an den Stümpfen (Vadenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/166627_an-den-stuempfen> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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