Günter-Weide: bey Günters weydt
Beleg
Standard-Flurname
Günter-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1630
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XXX, Nr. 42.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Günter
Zum PN Günter, Gunter aus dem altdt. PN Gunthari, der im Untersuchungsraum auch historisch bezeugt ist. - Güntersgrab, Anlass für eine Lokalsage, ist ursprünglich der ‚Graben eines (historisch bezeugten) Günters‘ (Wilhelmi) oder - wenn die Schreibung des Belegs von 1484 korrekt ist - ursprünglich sogar der Kreben (s. d.) eines Günter, wie in dem entsprechenden FlN in Krofdorf-Gleiberg.
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Günter-Weide: bey Günters weydt (Schwarzenfels)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/1606_bey-guenters-weydt> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/1606