Günter-Weide: bey Günters weydt

Historischer Beleg aus Schwarzenfels  
Gemeinde
Sinntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Günter-Weide

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1630

Quelle

Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XXX, Nr. 42.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Günter

Zum PN Günter, Gunter aus dem altdt. PN Gunthari, der im Untersuchungsraum auch historisch bezeugt ist. - Güntersgrab, Anlass für eine Lokalsage, ist ursprünglich der ‚Graben eines (historisch bezeugten) Günters‘ (Wilhelmi) oder - wenn die Schreibung des Belegs von 1484 korrekt ist - ursprünglich sogar der Kreben (s. d.) eines Günter, wie in dem entsprechenden FlN in Krofdorf-Gleiberg.

Weide

Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Günter-Weide: bey Günters weydt (Schwarzenfels)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/1606_bey-guenters-weydt> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/1606