Stefan-Gere: In Steffans Gera
Beleg
Standard-Flurname
Stefan-Gere
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1579
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stefan
Zum PN und HeiligenN Stefan. Auch die historischen Belege aus Birklar scheinen, mit Verschlusslautbildung /f/ > /b/wie bei den älteren Gießener Belegen, hierher zu gehören. Die Stebes- Belege in Birklar konkurrieren mit mehrfachen <Strebi(n)s->-Schreibungen. Sofern das keine Verschreibungen oder Verlesungen sind, liegt ihnen am ehesten der FamN Strebe zu Grunde; denn Strebe F. ‚Stütze‘ ist erst seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stefan
Zum PN und HeiligenN Stefan. Auch die historischen Belege aus Heppenheim scheinen, mit Verschlusslautbildung /f/ /b/, hierher zu gehören und nicht zu Stäbel spätlat. stabulum ‚Stall‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stefan-Gere: In Steffans Gera (Rainrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/154662_in-steffans-gera> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/154662