Schlegel-Wiese: In der Schlägels wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Schlegel-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1768
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/4.
Weitere Belege
- AN DER SCHLEGELSWIESE
- 1576: in der Schlegeln Wiesenn [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/1., fol. 13 - 1579: In der Schlegels wiesen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 136 - 1579: vff der Schlegelswiesen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 99'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schlegel
Als FormN zu Schlägel ‚schwerer Hammer‘ oder zu Schlegel ‚(Tier-)Keule‘, ahd. slegil, mhd. slegel st. M. ‚Schlägel, Keule‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schlegel
Entweder als FormN Schlägel ‚schwerer Hammer‘ oder Schlegel ‚(Tier-)Keule‘, ahd. slegil, mhd. slegel st. M. ‚Schlägel, Keule‘ oder, wie in Seligenstadt und vielleicht in Arheilgen, zum FamN Schlägel /Schlegel.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schlegel-Wiese: In der Schlägels wiesen (Rainrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/154632_in-der-schlaegels-wiesen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/154632