Klee-Berg: AUF DEM CLEBERG [ɔfəm 'kleː,bɛrg]
Weitere Belege
- 16. Jahrhundert: der Cleeberg [Wald]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/3., fol. 3 - 1576: am Clebergk [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/1., fol. 13 - 1576: am Cleberg
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/1., fol. 15' - 1579: Am Clebergk [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 109 - 1579: am Clebergk [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 99' - 1768: Am Kleinberg [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/4., fol. 12' - 1768: Wiesengall am Kleinberg
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/4., fol. 15
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Klee
Zu ahd. klê, klêo, mhd. klê st. M. ‚Klee‘. Namengebend war der Anbau bzw. das Vorkommen von Futter- oder Wildklee. Im Einzugsbereich des Kleebachs (s.d.) tritt Vermengung mit dem GewN ein.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Klee
Zu ahd. klê, klêo, mhd. klê st. M. ‚Klee‘. Namengebend war der Anbau bzw. das Vorkommen von Futter- oder Wildklee.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klee-Berg: AUF DEM CLEBERG (Rainrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/154494_auf-dem-cleberg> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/154494