Hermann-Grund: in Hermans grunde
Beleg
Standard-Flurname
Hermann-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1576
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/1.
Weitere Belege
- 16. Jahrhundert: der Hermans grundtt [Wald]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/3., fol. 3 - 1527: Jm Hermans grunnde
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Schotten. - 1579: Im Hermans grunde [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 105 - 1579: Im Hermans grunde [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 99 - 1579: Im Hermans grund [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 115 - 1579: Im Hermansgrundt [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/2., fol. 102' - 1768: Im Hermesgrund [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/4., fol. 15
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Hermann
Zum PN Hermann, der im Untersuchungsraum historisch bezeugt ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Hermann
Zum PN Hermann bzw. seiner Kurzform Herme.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hermann-Grund: in Hermans grunde (Rainrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/154460_in-hermans-grunde> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/154460