Steinig: AUF DEM STEINIG [ɔf dəm ʃdɛɪnig]
Weitere Belege
- 1584: vffm Steinich
Hotz, Wilhelm: Die Flurnamen der Grafschaft Schlitz. Darmstadt 1912. (HFB 1)., fol. 33
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Steinig
Das Lemma fasst drei Ableitungen zu Stein zusammen, die meistens noch in der heutigen Form auseinander zu halten sind: die Adjektiv-Varianten (1) steinig, ahd. steinac, mhd. steinec, steinic, und (2) steinicht, ahd. steinahti, mhd. steineht ‚steinig‘ einerseits und (3) das Kollektivum Steinich ‚Gestein, wo viele Steine sind‘ andererseits; zu ahd. steinahi ‚steiniges Land‘, mhd. steinach, steinech, steinicht st. N. ‚Gestein, Steinicht‘. In einigen Fällen zeigen sich Übergangsformen, auch die Kollektive weisen weitere Varianten auf.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Steinig: AUF DEM STEINIG (Queck)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/153818_auf-dem-steinig> (aufgerufen am 04.11.2026)
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