Dick-Strauch: Vfem dickenstrauch
Beleg
Standard-Flurname
Dick-Strauch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1703
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 257/2.
Weitere Belege
- VORM DICKEN STRAUCH
- 1585: Uff decken Struch
Hotz, Wilhelm: Die Flurnamen der Grafschaft Schlitz. Darmstadt 1912. (HFB 1)., fol. 33 - 1703: Vorm dicken strauch [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 257/2., fol. 355
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dick
Zu ahd. thick, dicki, mhd. dic(ke) ‚dick, dicht‘. Namengebend waren auffällig dicke Einzelbäume, dichter Baumbestand oder andere dicke Objekte.
Strauch
Benennungsmotiv ist der Bewuchs mit Sträuchern, Gesträuch, mhd. strûch st. M. ‚Strauch‘. Der Name bezieht sich oft auch auf Busch- oder Niederwald.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dick
Zu ahd. thick, dicki, mhd. dic(ke) ‚dick, dicht‘. Namengebend waren auffällig dicke Einzelbäume oder dichter Baumbestand. Die Substantivierung Dick bedeutet ‚Dickicht‘. Die historischen Belege aus Hammelbach zeigen wohl ein sonst nicht bezeugtes Substantiv fnhd. *dick-niss ‚Dickicht‘.
Strauch
Benennungsmotiv ist wohl der Bewuchs mit Sträuchern, Gesträuch, mhd. strûch st. M. ‚Strauch‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dick-Strauch: Vfem dickenstrauch (Queck)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/153504_vfem-dickenstrauch> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/153504